Hohe Nachfrage • Sofort starten • Geringes Risiko

Mit Umzugshilfe selbstständig machen: Dein Umzugsunternehmen

Starte dein Umzugsunternehmen mit 500-15.000 € Startkapital und verdiene 2.000-8.000+ € monatlich!

500-15.000 €
Startkapital
2.000-8.000+ €
Monatsverdienst
1-3 Tage
Gründungsdauer
Sofort
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Was bedeutet Selbstständigkeit mit Umzugshilfe?

Als selbstständiger Umzugshelfer bietest du Privatpersonen und Unternehmen professionelle Unterstützung beim Wohnungs- oder Büroumzug. Die Nachfrage ist konstant hoch: Jährlich ziehen in Deutschland ca. 8-9 Millionen Menschen um – das sind über 22.000 Umzüge pro Tag! Dazu kommen steigende Immobilienpreise (mehr Umzüge in günstigere Wohnungen), Fachkräftemangel (zu wenig professionelle Umzugshelfer) und Digitalisierung (Online-Buchung wird beliebter). Der Einstieg ist niedrigschwellig – du brauchst primär körperliche Fitness und kannst sofort starten!

Typische Dienstleistungen

  • Wohnungsumzüge: Privatumzüge (1-4 Zimmer) – häufigste Aufträge
  • Möbelmontage/-demontage: Schränke, Betten, Küchen ab-/aufbauen
  • Verpackungsservice: Einpacken von Kartons, Geschirr, Zerbrechliches
  • Transport: Möbel & Kartons zum neuen Wohnort fahren
  • Büroumzüge: Firmenmöbel, IT-Equipment, Akten transportieren
  • Seniorenumzüge: Betreuung älterer Menschen (Verpackung bis Einrichtung)
  • Entrümpelungen: Keller, Dachboden, Wohnungen ausräumen
  • Sperrmülltransport: Alte Möbel entsorgen
  • Klaviertransport: Spezialisierung auf schwere/zerbrechliche Objekte
  • Einlagerung: Zwischenlagerung von Möbeln (bei Renovierung)

Deine Zielgruppen

  • Privatpersonen: Singles, Familien, Studenten (größte Gruppe!)
  • Senioren: Umzug ins Altersheim, barrierefreie Wohnung (oft Komplettservice)
  • Studenten: Günstiger Umzugsservice (Basisleistung ohne Transport)
  • Unternehmen: Büroumzüge, Filialwechsel (höhere Margen!)
  • Vermieter/Hausverwaltungen: Wohnungsübergaben, Entrümpelungen
  • Immobilienmakler: Kooperationen für Umzugsservice bei Verkauf/Miete
  • Möbelhäuser: Lieferung & Aufbau neuer Möbel (B2B-Partner)

📦 Warum ist Umzugshilfe ein zukunftssicheres Business?

Die Nachfrage nach Umzugshelfern wächst stetig: 8-9 Millionen Umzüge/Jahr in Deutschland (konstante Nachfrage), Urbanisierung (mehr Menschen ziehen in Städte → mehr Wohnungswechsel), steigende Immobilienpreise (Menschen ziehen öfter um, um Kosten zu sparen), Fachkräftemangel (zu wenig professionelle Umzugshelfer → höhere Preise möglich), alternde Gesellschaft (Senioren benötigen Hilfe beim Umzug) und Homeoffice-Trend (mehr Umzüge aufs Land/größere Wohnungen). Zudem ist Umzugshilfe krisensicher – Menschen ziehen immer um, egal ob Boom oder Rezession!

Welches Geschäftsmodell passt zu dir?

Wähle deinen Fokus – vom Basis-Helfer zum Umzugsunternehmen!

Basis-Helfer

Ohne eigenes Fahrzeug

Perfekt für Einsteiger: Minimales Startkapital, flexibel, schneller Start

Trage-/Schlepparbeiten bei Umzügen
Möbelmontage/-demontage (Schränke, Betten)
Einpacken von Kartons (Verpackungsservice)
Kein eigener Transport nötig (Kunde stellt LKW)

Verdienst: 15-25 €/Std. • 1.500-3.000 €/Monat

Premium-Service

Mit eigenem Transporter

Komplettlösung: Transport inklusive, höhere Margen, professioneller Auftritt

Eigener Transporter (LKW/Sprinter mieten oder kaufen)
Komplettservice (Verpackung + Transport + Aufbau)
Versicherung für Transportschäden (Haftung)
Höhere Preise durch Komplettangebot

Verdienst: 60-120 €/Std. • 3.000-6.000 €/Monat

Spezialtransporte

Nischen-Spezialist

Weniger Konkurrenz: Fokus auf Spezialgebiet, höhere Preise

Klaviertransport: Flügel, Klaviere (spezielles Equipment nötig)
Kunsttransport: Gemälde, Skulpturen (Versicherung wichtig!)
Seniorenumzüge: Vollservice inkl. Betreuung (soziale Kompetenz)
Büroumzüge: IT-Equipment, Server, Akten (B2B-Fokus)

Verdienst: 80-150 €/Std. • 4.000-8.000+ €/Monat

B2B-Umzüge

Firmenkunden

Höchste Margen: Unternehmen zahlen mehr, größere Aufträge

Büroumzüge (komplette Firmen/Abteilungen)
IT-Equipment-Transport (Server, PCs, Drucker)
Akten/Archiv-Umzüge (Datenschutz beachten!)
Filialwechsel (Einzelhandel, Gastronomie)

Verdienst: 100-200 €/Std. • 5.000-10.000+ €/Monat

Franchise-Partner

Unter Marke

Bewährtes System: Marke, Marketing & Support inklusive

Bekannte Marke nutzen (z.B. Movinga, MyHammer)
Zentrale Auftragsvermittlung (Marketing inklusive)
Standardisierte Prozesse & Schulungen
Franchise-Gebühr (10-20% Umsatzbeteiligung)

Verdienst: 4.000-12.000+ €/Monat (nach Gebühren)

Mix-Modell

Beste Empfehlung!

Maximale Auslastung: Basis-Helfer + Premium-Service kombinieren

Start als Basis-Helfer (ohne Transporter)
Später: Transporter mieten/kaufen (Premium-Service)
Kombination aus B2C (Privatumzüge) + B2B (Firmen)

Verdienst: 2.000-8.000+ €/Monat (je nach Ausbau)

💡 Welches Modell für wen?

Absolute Einsteiger: Basis-Helfer (minimales Kapital, sofort starten)

Mit Budget: Premium-Service (eigener Transporter, höhere Margen)

Weniger Konkurrenz: Spezialtransporte (Klavier, Kunst, Senioren)

Höchste Margen: B2B-Umzüge (Unternehmen zahlen mehr)

Bewährtes System: Franchise (Marke + Marketing inklusive, aber Gebühren)

Maximale Flexibilität: Mix-Modell (Basis + Premium kombinieren)

Wie viel kannst du mit Umzugshilfe verdienen?

Basis-Helfer

Ohne Transporter

1.500-3.000 €

Netto-Gewinn/Monat

  • 8-12 Umzüge/Monat (2-3/Woche)
  • Ø 4-8 Std./Umzug (Tragen, Montage)
  • 15-25 €/Std. (je nach Region/Erfahrung)
  • Kein eigener Transport nötig
  • Startkapital: 200-500 €

Typisches Szenario:

Perfekt für Einsteiger, nebenberuflich möglich, flexible Zeiten

BELIEBT

Premium-Service

Mit Transporter

3.000-6.000+ €

Netto-Gewinn/Monat

  • 12-20 Umzüge/Monat (3-5/Woche)
  • Komplettservice: Verpackung + Transport + Aufbau
  • 60-120 €/Std. für Komplettservice
  • Eigener Transporter (kaufen oder mieten)
  • Startkapital: 5.000-15.000 €

Typisches Szenario:

Höchste Margen, professioneller Auftritt, planbare Einnahmen

Spezialtransporte

Nischen-Experte

4.000-8.000+ €

Netto-Gewinn/Monat

  • 8-15 Spezialaufträge/Monat
  • Fokus: Klavier, Kunst, Senioren, B2B
  • 80-150 €/Std. (weniger Konkurrenz = höhere Preise)
  • Spezielles Equipment nötig (z.B. Klavierwagen)
  • Startkapital: 10.000-20.000 €

Typisches Szenario:

Weniger Konkurrenz, höhere Margen, spezielles Know-how

Preisgestaltung im Überblick

💰 Stundensätze

  • Basis-Helfer (ohne Transport): 15-25 €/Std.
  • Premium-Service (mit Transport): 60-120 €/Std.
  • Klaviertransport: 150-300 €/Auftrag (pauschal)
  • Seniorenumzüge (Komplettservice): 800-2.000 €/Umzug
  • B2B-Büroumzüge: 100-200 €/Std.

📦 Pauschalpreise (Beispiele)

  • 1-Zimmer-Wohnung: 250-500 €
  • 2-Zimmer-Wohnung: 400-800 €
  • 3-Zimmer-Wohnung: 600-1.200 €
  • 4-Zimmer-Wohnung: 800-1.600 €
  • Entrümpelung: 300-800 € (je nach Größe)

+ Anfahrtspauschale: 30-80 €

In 8 Schritten zum Umzugsunternehmen

So gründest du dein Umzugs-Business – praktisch & schnell umsetzbar!

1

Geschäftsmodell & Zielgruppe festlegen

Entscheide dich für deinen Fokus: Willst du als Basis-Helfer (ohne Transporter, geringes Kapital) oder mit Premium-Service (eigener Transporter, höhere Margen) starten? Und: B2C (Privatumzüge, viele Aufträge) oder B2B (Firmenumzüge, größere Aufträge)?

🚀 Einsteiger-Empfehlung:

  • Zielgruppe: Privatpersonen (Singles, Familien, Studenten)
  • Dienstleistungen: Tragen, Montage, Verpackung (kein Transport)
  • Start: Basis-Helfer → später Transporter mieten/kaufen
  • Preise: 15-25 €/Std. (Basis), später 60-120 €/Std. (Premium)

💼 Fortgeschrittene:

  • Zielgruppe: Unternehmen (Büroumzüge, Filialwechsel)
  • Dienstleistungen: Komplettservice (Verpackung + Transport + Aufbau)
  • Spezialisierung: Klavier, Kunst, Senioren (weniger Konkurrenz)
  • Preise: 80-200 €/Std. (Spezialtransporte, B2B)

💡 Tipp: Starte als Basis-Helfer (ohne Transporter) und baue dir Stammkunden auf. Später kannst du einen Transporter mieten/kaufen und Premium-Service anbieten (höhere Margen)!

2

Gewerbe anmelden

Umzugshilfe ist ein Gewerbe (keine Freiberuflichkeit!). Die Anmeldung ist schnell & günstig beim Gewerbeamt.

📋 Was brauchst du?

  • Personalausweis (Identitätsnachweis)
  • Gewerbeanmeldeformular (beim Gewerbeamt erhältlich)
  • Anmeldegebühr: 15-65 € (je nach Stadt)
  • Tätigkeitsbeschreibung: "Umzugshilfe, Möbeltransport, Verpackungsservice"

🏢 Was passiert nach der Anmeldung?

  • Finanzamt: Fragebogen zur steuerlichen Erfassung (Steuernummer beantragen)
  • IHK: Automatische Mitgliedschaft (Beitrag: ca. 30-150 €/Jahr, abhängig vom Umsatz)
  • Berufsgenossenschaft: Unfallversicherung (Pflicht, ca. 150-300 €/Jahr)

⚡ Wichtig: Wenn du gewerbsmäßig Personen oder Güter transportierst, brauchst du eine Güterkraftverkehrs-Lizenz (bei Verkehrsbehörde beantragen, ca. 300-500 €)! Für Basis-Helfer (ohne Transport) nicht nötig!

3

Equipment & Werkzeug besorgen

Als Umzugshelfer brauchst du robustes Equipment für Tragen, Montage und Verpackung. Die gute Nachricht: Die Investition ist überschaubar (200-1.000 € für Basis-Ausstattung)!

🛠️ Essential-Equipment (200-1.000 €):

Basis-Werkzeug:

  • Werkzeugkoffer: Schraubendreher, Inbusschlüssel, Akkuschrauber (50-150 €)
  • Tragegurte: Rücken schonen beim Tragen (20-50 €)
  • Sackkarren: Schwere Möbel transportieren (50-100 €)
  • Möbeldecken: Möbel schützen (30-80 €)

Verpackungsmaterial:

  • Umzugskartons: 50-100 Stück (100-200 €)
  • Luftpolsterfolie: Zerbrechliches schützen (20-50 €)
  • Klebeband: Kartons verschließen (10-30 €)
  • Marker: Kartons beschriften (5-15 €)

🚚 Transporter (optional, für Premium-Service):

Mieten: 60-150 €/Tag (Sprinter/LKW bei Sixt, Europcar)
Kaufen: 8.000-25.000 € (gebrauchter Transporter, z.B. Mercedes Sprinter)
Leasing: 300-600 €/Monat (Langzeit-Option)

4

Versicherungen abschließen

Als Umzugshelfer bist du haftbar für Schäden an Möbeln, Immobilien und Personen. Diese Versicherungen sind essenziell:

🔴 Betriebshaftpflichtversicherung (Pflicht!)

Deckt Schäden an Kundeneigentum (z.B. zerkratzte Möbel, beschädigtes Treppenhaus). Kosten: 200-600 €/Jahr

🟠 Transportversicherung (für Premium-Service)

Deckt Schäden während des Transports (z.B. Unfall, beschädigte Möbel). Kosten: 300-800 €/Jahr

🟡 Unfallversicherung (empfohlen)

Deckt eigene Verletzungen (z.B. Rücken, Sturz). Kosten: 100-300 €/Jahr

5

Website & Online-Präsenz aufbauen

Eine professionelle Online-Präsenz ist entscheidend für deine Glaubwürdigkeit und Kundengewinnung:

🌐 Website erstellen:

  • Günstig: WordPress + Template (50-200 €) oder Wix/Jimdo (kostenlos-10 €/Monat)
  • Inhalte: Leistungen, Preise (transparent!), Referenzen, Kontakt, "Über uns"
  • SEO: Keywords wie "Umzugshilfe [Stadt]", "Umzugsservice [Stadt]"
  • Call-to-Action: "Jetzt Umzug buchen", "Kostenlose Beratung"

📍 Google My Business (kostenlos & wichtigster Traffic-Kanal!):

  • • Kostenloses Unternehmensprofil bei Google erstellen
  • • Erscheine bei lokalen Suchanfragen ("Umzugshilfe in meiner Nähe")
  • • Bewertungen sammeln (5-Sterne-Bewertungen = mehr Kunden!)
  • Wichtigste Traffic-Quelle für lokale Umzugshelfer!
6

Preise kalkulieren & festlegen

Deine Preise müssen kostendeckend sein und gleichzeitig wettbewerbsfähig. Hier ist eine einfache Formel:

💶 Preiskalkulation (Beispiel Basis-Helfer):

🧮 Stundensatz berechnen:

  • • Gewünschter Monatsverdienst: 2.500 € netto
  • • + Kosten (Versicherung, Equipment, Marketing): 200 €
  • • + Steuern/Sozialabgaben (ca. 30-40%): 1.080 €
  • • = Benötigter Umsatz: 3.780 €/Monat
  • • Arbeitszeit: 160 Std./Monat (8 Umzüge à 20 Std.)
  • Stundensatz: 3.780 € ÷ 160 Std. = 23,60 €/Std.

💡 Du solltest mindestens 20-25 €/Std. verlangen (Puffer für Leerlauf, Akquise)

📊 Marktübliche Preise (Orientierung):

  • Basis-Helfer: 15-25 €/Std.
  • Premium-Service (mit Transport): 60-120 €/Std.
  • Spezialtransporte (Klavier, Kunst): 80-150 €/Std.

💡 Tipp: Starte mit marktüblichen Preisen (15-25 €/Std. für Basis) und erhöhe sie, sobald du Stammkunden hast!

7

Rechtliche Absicherung: AGB & Verträge

Als Umzugshelfer solltest du dich rechtlich absichern, um bei Streitigkeiten geschützt zu sein:

📜 Wichtige Dokumente:

  • AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen): Regeln Haftung, Zahlungsbedingungen, Stornierung (Generator nutzen, z.B. von IHK)
  • Auftragsbestätigung: Schriftliche Bestätigung des Umzugs (Datum, Umfang, Preis)
  • Haftungsausschluss: Klare Regelung, wofür du haftest (z.B. nicht für bereits beschädigte Möbel)
  • Datenschutzerklärung: DSGVO-konform (Generator nutzen)
  • Übergabeprotokoll: Dokumentiere Zustand der Möbel vor/nach Umzug (Fotos machen!)

⚠️ Wichtig: Lass deine AGB einmalig von einem Anwalt prüfen (Kosten: 200-500 €) – das spart dir teure Rechtsstreitigkeiten!

8

Marketing & erste Kunden gewinnen

Jetzt geht's los: Erste Kunden gewinnen! Hier sind die effektivsten Strategien:

🚀 Top 6 Akquise-Strategien:

1.

Umzugsportale (wichtigste Quelle!):

Registriere dich auf Umzugspreisvergleich.de, Movinga, MyHammer, Blauarbeit → Kunden schreiben Umzüge aus, du bietest mit

2.

Google My Business (kostenlos!):

Kostenloses Profil → lokale Kunden finden dich bei Google-Suche ("Umzugshilfe [Stadt]")

3.

Flyer in Wohngebieten:

Drucke 1.000-2.000 Flyer (100-200 €), verteile sie in Briefkästen (besonders Wohngebiete mit vielen Mietwohnungen)

4.

Facebook-Gruppen (lokal):

Tritt lokalen Gruppen bei ("Kleinanzeigen [Stadt]", "Umzug [Stadt]"), biete Umzugshilfe an

5.

Kooperationen mit Immobilienmaklern:

Partner mit Maklern, Hausverwaltungen → Empfehlungen bei Wohnungswechsel (Provision anbieten)

6.

Mund-zu-Mund-Propaganda:

Bitte zufriedene Kunden um Weiterempfehlung + Google-Bewertung (wichtigste Quelle langfristig!)

Was kostet die Gründung eines Umzugsunternehmens?

Detaillierte Kostenkalkulation – einmalig & laufend

💰 Einmalige Startkosten

📦 Basis-Helfer (ohne Transporter):

Gewerbeanmeldung

Anmeldegebühr beim Gewerbeamt

15-65 €

Werkzeug & Equipment

Tragegurte, Sackkarren, Werkzeugkoffer, Möbeldecken

150-400 €

Verpackungsmaterial

Umzugskartons, Luftpolsterfolie, Klebeband

100-300 €

Website & Marketing

Domain, Website, Flyer, Visitenkarten

100-300 €

GESAMT Basis-Helfer

500-1.000 €

🚚 Premium-Service (mit Transporter):

Basis-Kosten (siehe oben)

Gewerbe, Equipment, Marketing

500-1.000 €

Transporter (gebraucht kaufen)

Mercedes Sprinter, VW Crafter (3-5 Jahre alt)

8.000-25.000 €

Güterkraftverkehrs-Lizenz

Für gewerblichen Transport (Verkehrsbehörde)

300-500 €

GESAMT Premium-Service

9.000-27.000 €

📆 Laufende monatliche Kosten

Betriebshaftpflichtversicherung

Pflicht für Umzugshelfer

20-50 €

Krankenversicherung

Selbstständige (privat oder freiwillig gesetzlich)

200-500 €

IHK-Beitrag

Pflichtmitgliedschaft (abhängig vom Umsatz)

10-50 €

Transporter-Kosten (falls Premium-Service)

Kraftstoff, Versicherung, Wartung, Leasing

0-800 €

Website-Hosting & Domain

Monatliche Gebühren

5-20 €

Marketing & Werbung

Umzugsportale (Provision), Google Ads, Flyer

50-300 €

GESAMT (monatlich)

300-1.700 €

💡 Startkapital-Empfehlung

Basis-Helfer

500-1.000 €

Minimales Risiko, sofort starten, nebenberuflich möglich

Premium-Service (Transporter mieten)

2.000-5.000 €

Transporter mieten (60-150 €/Tag), höhere Margen

Premium-Service (Transporter kaufen)

10.000-30.000 €

Eigener Transporter, maximale Flexibilität, Vollzeit-Option

Vor- & Nachteile im Überblick

Vorteile

  • Niedriges Startkapital: 500-1.000 € reichen für Basis-Start
  • Hohe Nachfrage: 8-9 Mio. Umzüge/Jahr in Deutschland = konstante Aufträge
  • Sofort starten: Gewerbe anmelden → Equipment kaufen → loslegen (1-3 Tage)
  • Nebenberuflich möglich: Wochenend-Umzüge (zusätzlich 500-1.500 €/Monat)
  • Skalierbar: Start als Basis-Helfer → später Premium-Service/Team aufbauen
  • Kein spezielles Vorwissen: Körperliche Fitness + Zuverlässigkeit reichen
  • Krisensicher: Menschen ziehen immer um (Boom oder Rezession)
  • Vielfältige Aufträge: Privatumzüge, Büros, Senioren, Entrümpelungen

Nachteile

  • Körperlich anstrengend: Schweres Tragen, langes Stehen (Rückenprobleme möglich)
  • Hohe Konkurrenz: Viele Umzugshelfer (Preisdruck, besonders in Großstädten)
  • Haftungsrisiko: Bei Schäden droht Schadensersatz (Versicherung wichtig!)
  • Saisonal schwankend: Sommermonate (viele Umzüge), Winter (weniger Aufträge)
  • Unregelmäßige Arbeitszeiten: Umzüge oft am Wochenende/Feiertagen
  • Wetterabhängig: Regen/Schnee erschwert Umzüge (höheres Verletzungsrisiko)
  • Hohe Anfangsinvestition (Premium): Transporter kaufen = 10.000-30.000 €
  • Stressige Kunden: Umzugsstress → genervte/fordernde Kunden möglich

💭 Fazit: Ist Umzugshilfe das Richtige für dich?

Wenn du körperlich fit bist, zuverlässig arbeitest und anpacken kannst, ist Umzugshilfe ideal! Die Einstiegshürde ist niedrig (wenig Kapital nötig) und du kannst sofort starten. Die Nachteile (körperliche Belastung, Konkurrenz) lassen sich durch Spezialisierung (z.B. Senioren, Klavier) und Premium-Service (eigener Transporter = höhere Margen) minimieren. Perfekt auch als Nebenjob (Wochenend-Umzüge = 500-1.500 € extra/Monat)!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich eine spezielle Ausbildung oder Führerschein?

Nein, formal nicht! Für Basis-Umzugshelfer (ohne Transport) brauchst du keine Ausbildung und keinen Führerschein – nur körperliche Fitness und Zuverlässigkeit. Für Premium-Service (mit eigenem Transporter) brauchst du einen Führerschein (Klasse B für Sprinter bis 3,5t, Klasse C für LKW über 3,5t) und eine Güterkraftverkehrs-Lizenz (bei Verkehrsbehörde beantragen, ca. 300-500 €). Empfohlen: Erste-Hilfe-Kurs (bei Unfällen) und Möbelmontage-Kenntnisse (Schränke/Betten ab-/aufbauen).

Wie viel kann ich als Umzugshelfer verdienen?

Basis-Helfer (ohne Transport): 1.500-3.000 € Netto-Gewinn/Monat (15-25 €/Std.)
Premium-Service (mit Transport): 3.000-6.000+ € Netto-Gewinn/Monat (60-120 €/Std.)
Spezialtransporte (Klavier, Kunst, Senioren): 4.000-8.000+ € Netto-Gewinn/Monat (80-150 €/Std.)

Der Verdienst hängt stark ab von: Geschäftsmodell (mit/ohne Transport), Spezialisierung (Senioren, B2B = höhere Preise), Standort (Großstädte = höhere Preise) und Auslastung (8-20 Umzüge/Monat möglich).

Wie finde ich meine ersten Kunden?

6 bewährte Strategien für schnelle Aufträge:
1. Umzugsportale: Registriere dich auf Umzugspreisvergleich.de, Movinga, MyHammer, Blauarbeit (wichtigste Quelle!)
2. Google My Business: Kostenloses Unternehmensprofil → lokale Kunden finden dich
3. Flyer in Wohngebieten: Verteile 1.000-2.000 Flyer in Briefkästen (100-200 €)
4. Facebook-Gruppen: Tritt lokalen Gruppen bei, biete Umzugshilfe an
5. Kooperationen mit Immobilienmaklern: Empfehlungen bei Wohnungswechsel (Provision anbieten)
6. Mund-zu-Mund-Propaganda: Bitte zufriedene Kunden um Weiterempfehlung + Google-Bewertung

Langfristig: Baue Stammkunden auf (wiederkehrende Aufträge) und spezialisiere dich (weniger Konkurrenz)!

Welche Versicherungen brauche ich als Umzugshelfer?

Pflicht:
Betriebshaftpflichtversicherung: Deckt Schäden an Kundeneigentum (z.B. zerkratzte Möbel, beschädigtes Treppenhaus). Kosten: 200-600 €/Jahr – absolut essenziell!

Empfohlen:
Transportversicherung: Deckt Schäden während des Transports (z.B. Unfall, beschädigte Möbel). Kosten: 300-800 €/Jahr
Unfallversicherung: Deckt eigene Verletzungen (z.B. Rücken, Sturz). Kosten: 100-300 €/Jahr
Rechtsschutzversicherung: Bei Streitigkeiten mit Kunden (optional, 200-400 €/Jahr)

Kann ich nebenberuflich als Umzugshelfer starten?

Ja, absolut! Umzugshilfe ist perfekt als Nebenjob:
Flexible Zeiten: Die meisten Umzüge finden am Wochenende statt (Samstag/Sonntag)
Kein Mindest-Umsatz: Du kannst 2-4 Umzüge/Monat machen (500-1.500 € extra)
Körperliche Fitness: Umzüge sind anstrengend – achte auf Ausgleich/Regeneration!

Wichtig: Informiere deinen Arbeitgeber (wenn im Arbeitsvertrag verlangt) und plane realistische Arbeitszeiten (Überlastung vermeiden!). Viele Umzugshelfer starten nebenberuflich und wechseln später hauptberuflich (wenn Kundenstamm aufgebaut).

Was mache ich, wenn ich etwas kaputt mache?

Wichtig: Schäden dokumentieren & Versicherung nutzen!

Vor dem Umzug:
Übergabeprotokoll erstellen: Dokumentiere Zustand der Möbel/Wohnung mit Fotos (vor & nach Umzug)
AGB mit Haftungsausschluss: Klare Regelung, wofür du haftest (z.B. nicht für bereits beschädigte Möbel)

Bei Schäden:
1. Sofort Kunden informieren: Transparenz ist wichtig (keine Vertuschung!)
2. Schaden dokumentieren: Fotos machen, Beschreibung schreiben
3. Versicherung kontaktieren: Betriebshaftpflicht deckt Schäden (bis 3-5 Mio. €)
4. Kulanzlösung anbieten: Wenn Schaden gering, selbst bezahlen (Kundenbindung!)

Prävention: Möbel mit Decken/Folie schützen, sorgfältig arbeiten, nicht hetzen!