Einkaufsservice als Nebenverdienst: Der perfekte Einstieg
Starte flexibel neben Job/Studium – ohne Ausbildung, minimales Risiko!
🛒 Was bedeutet Einkaufsservice als Nebenverdienst?
Als nebenberuflicher Einkaufshelfer erledigst du Einkäufe und Besorgungen für Menschen, die keine Zeit oder körperliche Möglichkeit dazu haben. Du verdienst 300-800 € pro Monat flexibel neben deinem Hauptjob/Studium – perfekt für Organisationstalente ohne Risiko!
Typische Dienstleistungen
- • Lebensmittel-Einkauf: Supermärkte, Wochenmärkte, Bio-Läden
- • Apotheken-Besorgungen: Medikamente, Gesundheitsartikel abholen
- • Post-Service: Pakete abschicken, Briefe einwerfen
- • Drogerie-Einkäufe: Hygieneartikel, Kosmetik, Haushaltswaren
- • Geschenke besorgen: Blumen, Karten, kleine Präsente
- • Getränke-Lieferung: Wasserkästen, Säfte schleppen
Deine Zielgruppen
- • Senioren: Eingeschränkte Mobilität, kein Auto, schwere Taschen
- • Berufstätige: Keine Zeit für Einkäufe (60+ Std./Woche Jobs)
- • Familien mit Kleinkindern: Einkaufen mit Baby/Kleinkind stressig
- • Kranke/Genesende: Temporär nicht einkaufsfähig
- • Menschen ohne Auto: Großeinkäufe schwierig zu transportieren
- • Unternehmen: Büro-Besorgungen, Catering-Einkäufe
💡 Warum ist Einkaufsservice perfekt als Nebenjob?
1. Extrem flexibel: Du entscheidest, wann und wie oft du Einkäufe erledigst (abends, Samstag)
2. Keine Ausbildung nötig: Jeder kann einkaufen – nur Zuverlässigkeit & Sorgfalt wichtig
3. Minimales Risiko: Kein Startkapital nötig (außer Handy & eventuell Auto)
4. Sozial sinnvoll: Du hilfst Menschen, die wirklich Unterstützung brauchen
5. Wachsender Markt: Demografischer Wandel → immer mehr ältere Menschen brauchen Hilfe
6. Kombinierbar: Mit anderen Botendiensten (Apotheke, Post) kombinieren
💰 Wie viel kannst du nebenberuflich verdienen?
Lebensmittel-Einkauf
Basis-Service
Netto-Gewinn/Monat
- 10-15 Einkäufe/Monat (2-4 pro Woche)
- 1-2 Std. pro Einkauf (inkl. Fahrt)
- 25-40 € pro Einkauf (je nach Aufwand)
- Perfekt für Samstag-Vormittage
Rechenbeispiel:
12 Einkäufe à 35 € = 420 €/Monat
Zeitaufwand: 15-20 Std./Monat
Mix-Service
Vielfältige Besorgungen
Netto-Gewinn/Monat
- 15-20 Aufträge/Monat (4-5 pro Woche)
- Mix: Lebensmittel, Apotheke, Post, Drogerie
- 30-45 € pro Auftrag (Mehrfach-Besorgungen)
- Abends nach Feierabend + Samstag
Rechenbeispiel:
18 Aufträge à 35 € = 630 €/Monat
Zeitaufwand: 25-30 Std./Monat
Premium-Service
Mit Zusatzleistungen
Netto-Gewinn/Monat
- Stammkunden (wöchentlicher Einkauf)
- Zusatzleistungen: Auspacken, Einräumen
- 40-60 € pro Premium-Einkauf
- 15-20 Aufträge/Monat (planbar!)
Rechenbeispiel:
16 Premium-Aufträge à 50 € = 800 €/Monat
Zeitaufwand: 30-35 Std./Monat
🚀 In 5 Schritten zum Einkaufsservice-Nebenverdienst
Auf Plattformen anmelden (kostenlos!)
Top-Plattformen: Betreut.de (größte Plattform für Alltagshelfer), Kleinanzeigen (kostenlose Anzeigen!). Erstelle ein professionelles Profil: Foto von dir, Beschreibung deiner Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit (abends/Wochenende), Preise (15-25 € Grundpreis + km-Pauschale).
Lokales Marketing starten
Offline: Flyer/Visitenkarten in Supermärkten, Apotheken, Arztpraxen, Seniorenheimen auslegen (mit Abreißzetteln!). Online: Facebook-Gruppen ("Nachbarschaftshilfe [Stadt]", "Senioren [Stadt]"), Nebenan.de (Nachbarschafts-App). Mund-zu-Mund: Freunde/Familie/Nachbarn informieren (ältere Verwandte als erste Kunden!).
Erste Kunden gewinnen (mit Rabatten!)
Biete den ersten 5-10 Kunden 20-30% Rabatt oder einen kostenlosen Zusatz-Service (z.B. Auspacken gratis, Post-Besorgung inklusive) → sammle Bewertungen! Bitte zufriedene Kunden um Weiterempfehlung (besonders wichtig bei Senioren!). Dokumentiere jeden Einkauf mit Quittungen (Vertrauen!) und pünktlicher Lieferung.
Preise festlegen & kalkulieren
Preismodelle:
• Pauschale: 20-40 € pro Einkauf (je nach Aufwand: klein/groß)
• Stundenpreis: 15-25 €/Std. + Fahrtkostenpauschale (0,30-0,50 €/km)
• Abo-Modell: 80-150 €/Monat für 4 wöchentliche Einkäufe (planbar!)
Wichtig: Kläre vorher Zahlungsweise (bar/Überweisung), Wechselgeld bereithalten, Quittungen aufbewahren!
Rechtliches & Versicherung klären
Bis 603 €/Monat: Minijob-Regelung (steuerfrei, keine Gewerbe-Pflicht, aber empfohlen bei regelmäßiger Tätigkeit).
Über 603 €/Monat: Gewerbe anmelden (15-65 €), Steuererklärung abgeben.
Versicherung: Haftpflichtversicherung (privat reicht für Start, bei hauptberuflich: Betriebshaftpflicht 150-300 €/Jahr).
Wichtig: Datenschutz beachten (Einkaufslisten vertraulich behandeln!), Hygieneregeln bei Lebensmitteln (Kühltasche!).
Hauptberuflich durchstarten: Dein Einkaufsservice-Business
Vom Nebenjob zum Vollzeit-Unternehmen – skalierbar & profitabel!
Welches Geschäftsmodell passt zu dir?
Senioren-Service
Spezialisiert auf Ältere
Wachstumsmarkt: Fokus auf Einkäufe & Besorgungen für Senioren
Verdienst: 2.000-4.000 € Netto-Gewinn/Monat
Personal Shopper
Premium-Kunden
Höhere Preise: Einkaufsberatung & Shopping für Berufstätige
Verdienst: 2.500-4.500 € Netto-Gewinn/Monat
B2B-Service
Für Unternehmen
Geschäftskunden: Einkäufe für Büros, Praxen, kleine Firmen
Verdienst: 2.500-5.000+ € Netto-Gewinn/Monat
Abo-Box-Modell
Wiederkehrende Umsätze
Planbar: Wöchentliche Wochenmarkt-Box oder Bio-Box liefern
Verdienst: 2.000-4.000 € Netto-Gewinn/Monat
Team-Lieferdienst
Mit Mitarbeitern
Skalierbar: Fahrer beschäftigen, mehr Aufträge parallel
Verdienst: 3.000-6.000+ € Netto-Gewinn/Monat
App-Service
Tech-gestützt
Modern: Eigene App/Website für Bestellungen
Verdienst: 3.000-10.000+ € (später skalierbar)
Wie viel kannst du hauptberuflich verdienen?
Senioren-Service
Mit Stammkunden
Netto-Gewinn/Monat
- 20-40 Stammkunden (wöchentlicher Einkauf)
- 100-150 €/Kunde/Monat (4 Einkäufe à 30 €)
- Abo-Modell → planbare Routen
- 100-150 Std. Arbeit/Monat
Rechenbeispiel:
30 Kunden à 120 € = 3.600 € Umsatz
- Kosten (600 €) = 3.000 € Gewinn
B2B-Service
Für Unternehmen
Netto-Gewinn/Monat
- 10-20 Firmenkunden (monatliche Verträge!)
- Höheres Auftragsvolumen pro Kunde
- 200-500 € pro Firmenkunde/Monat
- Planbare, regelmäßige Einnahmen
Rechenbeispiel:
15 Firmen à 300 € = 4.500 € Umsatz
- Kosten (800 €) = 3.700 € Gewinn
Team-Lieferdienst
Mit Mitarbeitern
Netto-Gewinn/Monat
- 100-200 Aufträge/Monat (mit Team parallel)
- 1-5 Fahrer (Minijobber 15-20 €/Std.)
- Du koordinierst, verkaufst, organisierst
- Skalierbar durch mehr Mitarbeiter
Rechenbeispiel:
150 Aufträge à 35 € = 5.250 € Umsatz
- Kosten (2.000 €) = 3.250 € Gewinn
In 8 Schritten zum Einkaufsservice-Unternehmen
Was kostet die Gründung?
Detaillierte Kostenkalkulation – einmalig & laufend
💰 Einmalige Startkosten
Gewerbeanmeldung
Anmeldegebühr beim Gewerbeamt
15-65 €
Basis-Ausstattung
Kühltaschen, Einkaufstaschen, Smartphone-App
50-200 €
Website & Marketing
Domain, Website, Visitenkarten, Flyer
150-400 €
Auto/Transporter (optional)
Gebraucht kaufen oder leasen
3.000-8.000 €
GESAMT (je nach Modell)
50-8.500 €
📆 Laufende monatliche Kosten
Betriebshaftpflichtversicherung
Personen-/Sachschäden
15-30 €
Krankenversicherung
Selbstständige (privat oder freiwillig gesetzlich)
200-500 €
IHK-Beitrag
Pflichtmitgliedschaft (abhängig vom Umsatz)
20-100 €
Website-Hosting & Domain
Monatliche Gebühren
10-30 €
Marketing & Werbung
Facebook-Ads, Flyer, Plattformen (Provision)
50-300 €
Benzin/Diesel
Fahrten zu Kunden (je nach Distanz)
100-400 €
Verbrauchsmaterial
Taschen, Kühlelemente, Quittungsblöcke
20-100 €
Handy & Internet
Vertrag für Kommunikation & Navigation
20-50 €
Steuerberater (optional)
Buchhaltung & Steuererklärung
30-150 €
GESAMT (monatlich)
450-1.850 €
💡 Startkapital-Empfehlung
Nebenverdienst (ohne Auto)
0-200 €
Minimales Risiko, sofort starten, Basis-Ausstattung reicht
Hauptberuflich (mit Auto)
500-3.000 €
Professionelles Equipment, Website, Marketing-Budget
Team-Modell (mit Angestellten)
3.000-10.000 €
Skalierbar, mehrere Autos, höhere Fixkosten, größeres Potenzial
Vor- & Nachteile im Überblick
Vorteile
- Wachsender Markt: Demografischer Wandel → immer mehr Senioren brauchen Hilfe
- Keine Ausbildung nötig: Jeder kann einkaufen – nur Zuverlässigkeit wichtig
- Minimales Startkapital: 0-200 € reichen für Start (ohne Auto sogar gratis!)
- Extrem flexibel: Du entscheidest, wann und wie oft du arbeitest (perfekt als Nebenjob!)
- Sozial sinnvoll: Du hilfst Menschen, die wirklich Unterstützung brauchen
- Hohe Kundentreue: Stammkunden bleiben oft jahrelang (planbare Einnahmen!)
- Skalierbar: Start solo → später Team aufbauen oder B2B-Kunden akquirieren
- Kombinierbar: Mit anderen Services (Putzen, Gartenarbeit, Haushaltshilfe)
Nachteile
- Körperlich anstrengend: Taschen schleppen, Treppen steigen (besonders bei Senioren im 4. Stock!)
- Zeitintensiv: Viel Fahrzeit (besonders in ländlichen Gebieten)
- Geringe Margen: Pro Auftrag nur 20-40 € Gewinn (viele Aufträge nötig!)
- Wetterabhängig: Bei Regen/Schnee unangenehm (Kunden erwarten trotzdem Lieferung!)
- Auto oft nötig: Ohne Auto schwierig skalierbar (nur Fußgänger-Zonen möglich)
- Konkurrenz: Viele Anbieter (besonders in Großstädten) + Rewe/Edeka Lieferdienste
- Abhängigkeit von Stammkunden: Wenn Kunde wegfällt (Umzug, Tod), Einnahmen sinken
- Emotionale Belastung: Kontakt mit kranken/einsamen Menschen kann emotional sein
💭 Fazit: Ist Einkaufsservice das Richtige für dich?
Wenn du zuverlässig bist, gerne Menschen hilfst und körperlich fit, ist Einkaufsservice ideal! Der Einstieg ist extrem niedrig (0-200 € Startkapital) und du kannst sofort nebenberuflich starten (300-800 €/Monat). Die Nachteile (körperlich anstrengend, geringe Margen) lassen sich durch Spezialisierung (z.B. B2B-Kunden, Premium-Service) minimieren. Perfekt auch als Sprungbrett zur hauptberuflichen Selbstständigkeit (2.000-5.000+ € Gewinn/Monat) oder als Zusatzeinkommen für Rentner/Studenten!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich ein Auto für Einkaufsservice?
Nein, nicht zwingend – aber es hilft enorm!
Ohne Auto möglich:
• In dicht besiedelten Stadtvierteln (Fußgänger-Zonen, gut angebundene Wohngebiete)
• Mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus/Bahn, aber zeitintensiv!)
• Mit Lastenfahrrad (umweltfreundlich, für kleine Einkäufe perfekt, 500-2.000 €)
• Mit Einkaufstrolley (faltbar, für Fußwege, 30-100 €)
Mit Auto deutlich besser:
• Größere Einkäufe: Getränkekästen, Großpackungen, schwere Taschen
• Mehr Kunden: Du erreichst mehr Stadtteile (höhere Auslastung!)
• Schneller & effizienter: 3-5 Aufträge pro Tag statt nur 1-2
• Wetterunabhängig: Bei Regen/Schnee kein Problem
Tipp: Starte ohne Auto (teste Nachfrage!), kaufe später ein gebrauchtes Auto (3.000-8.000 €) oder lease (200-400 €/Monat), wenn du 10+ Stammkunden hast.
Wie finde ich meine ersten Kunden?
7 bewährte Strategien für schnelle Aufträge:
1. Flyer in Briefkästen: Zielgebiete mit vielen Senioren/älteren Menschen (3.000 Flyer = 100 €, 5-15 Anfragen erwarten)
2. Apotheken & Arztpraxen: Flyer/Visitenkarten auslegen (frage Betreiber um Erlaubnis!)
3. Seniorenheime: Kooperationen anbieten (bietest Service für Bewohner, Heim empfiehlt dich)
4. Nebenan.de: Nachbarschafts-App (kostenlos, sehr hohe Conversion bei lokalen Services!)
5. Facebook-Gruppen: "Nachbarschaftshilfe [Stadt]", "Senioren [Stadt]", "Familien [Stadt]"
6. Google My Business: Kostenloses Profil → lokale Kunden finden dich bei "Einkaufsservice [Stadt]"
7. Mund-zu-Mund: Informiere Freunde/Familie/Nachbarn (ältere Verwandte als erste Kunden!)
Tipp: Biete den ersten 5-10 Kunden 20-30% Rabatt oder kostenlosen Zusatz-Service (z.B. Auspacken gratis) → sammle Bewertungen & Weiterempfehlungen!
Welche Versicherungen brauche ich?
Pflicht-Versicherungen:
• Betriebshaftpflichtversicherung: Deckt Personen-/Sachschäden (z.B. Kunde stürzt über deine Einkaufstaschen, Ware fällt runter und beschädigt Eigentum). Kosten: 150-300 €/Jahr – absolut essenziell!
• Kfz-Haftpflicht: Falls du mit eigenem Auto fährst (standardmäßig für alle Autobesitzer)
Empfohlen (optional):
• Unfallversicherung: Deckt eigene Verletzungen bei der Arbeit (Sturz, Autounfall). Kosten: 150-400 €/Jahr
• Rechtsschutzversicherung: Bei Streitigkeiten mit Kunden (Zahlungsverzug, Haftungsfragen). Kosten: 200-500 €/Jahr
• Transportversicherung: Deckt Schäden an transportierten Waren (z.B. Ware fällt um, Glas zerbricht). Kosten: 100-300 €/Jahr
Wichtig: Die Betriebshaftpflicht ist kein Luxus, sondern Pflicht – ohne diese Versicherung solltest du NICHT starten! Bei Schäden von 10.000-50.000 € droht sonst private Insolvenz.
Kann ich nebenberuflich als Einkaufshelfer starten?
Ja, absolut! Einkaufsservice ist perfekt als Nebenjob:
• Flexible Zeiten: Einkäufe nach Feierabend (18-20 Uhr) oder am Wochenende (Samstag-Vormittag beliebteste Zeit!)
• Minimales Risiko: 0-200 € Startkapital (nur Basis-Ausstattung)
• Verdienst: 300-800 € pro Monat zusätzlich (10-25 Std./Monat Zeitaufwand)
• Gewerbe anmelden: Auch nebenberuflich empfohlen (schützt rechtlich, ermöglicht Kleinunternehmerregelung)
Wichtig: Informiere deinen Arbeitgeber (wenn im Arbeitsvertrag verlangt) und plane realistische Arbeitszeiten (Überlastung vermeiden!). Viele Einkaufshelfer starten nebenberuflich und wechseln später hauptberuflich (wenn Kundenbasis stabil ist mit 20+ Stammkunden).
Was mache ich, wenn Kunden nicht zahlen oder falsche Wechselgeld-Beträge nennen?
Wichtig: Professionelle Abwicklung & Dokumentation!
Prävention:
1. Vorkasse vereinbaren: Kunden überweisen Geld vorher (sicherste Methode!)
2. Bar-Zahlung mit Quittung: Immer Quittung ausstellen (Name, Datum, Betrag, Unterschrift)
3. Wechselgeld vorher klären: "Ich bringe Ihnen X € Wechselgeld mit, bitte halten Sie Y € bereit"
4. Einkaufsliste unterschreiben lassen: Kunde bestätigt Bestellung schriftlich (Beweissicherung!)
Im Problemfall:
1. Höflich ansprechen: "Es fehlt noch Betrag X, könnten Sie das bitte überweisen?"
2. Schriftliche Zahlungserinnerung: Per WhatsApp/E-Mail (freundlich, professionell)
3. Mahnung: Falls nach 2 Wochen keine Zahlung (Frist setzen!)
4. Bei größeren Beträgen: Inkasso-Dienst einschalten oder rechtliche Schritte
Tipp: Bei Stammkunden Vertrauensbasis aufbauen (funktioniert in 95% der Fälle!). Bei Neukunden immer Vorkasse oder Bar-Zahlung bei Lieferung.
Wie viel kann ich als Einkaufsservice verdienen?
Nebenberuflich (neben Job/Studium):
• Lebensmittel-Einkauf: 300-500 € Netto-Gewinn/Monat (10-15 Einkäufe à 30-40 €)
• Mix-Service: 500-700 € Netto-Gewinn/Monat (Lebensmittel + Apotheke + Post)
• Premium-Service: 600-800 € Netto-Gewinn/Monat (Stammkunden mit Zusatzleistungen)
Hauptberuflich (Vollzeit):
• Senioren-Service: 2.000-4.000 € Netto-Gewinn/Monat (20-40 Stammkunden à 100-150 €/Monat)
• Personal Shopper: 2.500-4.500 € Netto-Gewinn/Monat (höhere Preise, Premium-Kunden)
• B2B-Service: 2.500-5.000+ € Netto-Gewinn/Monat (Firmenkunden, monatliche Verträge)
• Team-Lieferdienst: 3.000-6.000+ € Netto-Gewinn/Monat (mit 1-5 Mitarbeitern, skalierbar)
Der Verdienst hängt stark ab von: Geschäftsmodell (Solo/Team/B2B), Standort (Großstädte = höhere Preise), Auslastung (10-200 Aufträge/Monat), Spezialisierung (Premium-Service = höhere Margen).
Muss ich Steuern zahlen als Einkaufshelfer?
Nebenberuflich (unter 603 €/Monat):
• Minijob-Regelung: Bis 603 €/Monat steuerfrei möglich (aber Gewerbe anmelden empfohlen!)
• Keine Steuererklärung nötig: Wenn Gewinn unter Grundfreibetrag (12.348 €/Jahr 2026, ca. 967 €/Monat)
Über 603 €/Monat (nebenberuflich oder hauptberuflich):
• Gewerbe anmelden: Beim Gewerbeamt (15-65 €), Steuernummer beantragen
• Einkommensteuer: Ab Gewinn über Grundfreibetrag (12.348 € im Jahr 2026)
• Kleinunternehmerregelung: Bis 22.000 € Umsatz/Jahr keine Umsatzsteuer (19%) abführen – perfekt für Start!
• Steuererklärung: Jährlich Einkommensteuererklärung abgeben (Steuerberater empfohlen: 300-800 €/Jahr)
Hauptberuflich:
• Krankenversicherung: Selbst zahlen (200-500 €/Monat, privat oder freiwillig gesetzlich)
• Rentenversicherung: Optional (empfohlen, ca. 18,6% vom Gewinn)
• Gewerbesteuer: Erst ab 24.500 € Gewinn/Jahr (Freibetrag)
Tipp: Nutze einen Steuerberater (erste Beratung oft kostenlos!) und führe ein Fahrtenbuch (Autokosten steuerlich absetzen = 30-50% Ersparnis!).